...unsere FAQ-Antworten

         
         

Wie wird der Betrieb von Talenta finanziert?

         
Talenta ist eine rein private, gemeinnützige (aber natürlich staatlich bewilligte und beaufsichtigte) Pionierschule im Kanton Zürich und hat somit für alle Kosten vollumfänglich selber aufzukommen. Das Schulgeld ist so bemessen, dass es - bei guter Auslastung der Schule - gerade kostendeckend ist. Wegen ihres erwiesenermassen gemeinnützigen Charakters wurde die Schule durch die Finanzdirektion des Kantons Zürich von den Steuern befreit. Spenden sind abzugsfähig.          
           
         
           

Seit wann gibt es die Talenta eigentlich?

         
  Talenta wurde am 17. August 1998 in Zürich-Witikon im Schulhaus Looren B in 2 Schulzimmern mit neun hochbegabten Kindern eröffnet. Die Gründung der Schule erforderte einen zweijährigen Effort mit einem stürmischen Auf und Ab (siehe Medien- Archiv unter "World"). Denn es galt, gleichzeitig Lehrkräfte, Räumlichkeiten, Startkapital, Schüler, Schulprogramm und diverse Bewilligungen bereit zu stellen.
         
           
         
           

Kleine Schule - grosse Presse: Weshalb?

         
Talenta entstand trotz hohem Risiko letztlich als konkreter Versuch, den Leidensweg vieler hochbegabter Kinder aufgrund von rund 1'000 Telefongesprächen mit betroffenen Eltern anzuerkennen und ihren Kindern eine angemessene Lernumgebung zu schaffen. Dass ein kleiner Verein ohne kommerzielle Interessen das Tabu der Begabtenförderung in der Volksschule unvoreingenommen anpackt, hat den Initianten in der Öffentlichkeit und in den Medien in der Startphase viel Sympathie eingetragen. Dies wiederum war die Voraussetzung der finanziellen Starthilfe aus der Zürcher Wirtschaft.          
         
         
           

Wie gross ist das Einzugsgebiet von Talenta?

         
Grundsätzlich kann jedes hochbegabte Kind im Alter von 4 bis 13 Jahren (KG und 1.-6. Primarschule) in die Talenta aufgenommen werden. Natürliche Grenzen setzt einzig der Schulweg. Vom Hauptbahnhof Zürich benötigt man mit dem Tram (15, 7) noch rund 6-7 Minuten bis zum neuen Standort an der Weinbergstrasse 109, 8006 Zürich. Derzeit stammen die Schüler aus allen Ecken des Kantons Zürich, aber auch aus den umliegenden Kantonen Zug, Luzern, Aargau und Thurgau. Dass so junge Kinder die langen Schulwege ohne Murren in Kauf nehmen, gibt den Blick frei auf den Grad der Probleme in ihrer vorherigen Schulsituation.          
           
         
           

Gibt es ähnliche Schulen wie Talenta?

         
Die Problematik der hochbegabten Kinder ist in den vergangenen Jahren durch mannigfaltige Bemühungen endlich ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gelangt. Deshalb befinden sich gegenwärtig - erfreulicherweise - in einzelnen privaten Schulen und in zahlreichen Kantonen Förderkonzepte im Aufbau. Eine zweite Schule wie Talenta mit vergleichbarer Grösse und Erfahrung existiert in der Schweiz allerdings noch nicht (andere Schulen für begabte Kinder: u.a. in Zürich, Basel, Zug, Lausanne, Genf etc.). Über die beste und aktuelle Übersicht verfügt wahrscheinlich der Verein der betroffenen Eltern: siehe www.ehk.ch. Informationen sind auch über aufgeschlossene Schul- und Erziehungsbehörden oder den Verband der Privatschulen erhältlich.          
           
         
           

Kann man sein Kind bei Talenta testen lassen?

         
Nein. Talenta ist eine schulische Lösung des Problems, keine Beratungsstelle. Bei Talenta arbeiten ausschliesslich Pädagogen mit staatlichem Diplom, keine Psychologen oder Psychiater. Abklärungen können via Lehrperson und/oder Schulbehörde bei schulpsychologischen Beratungsdiensten oder bei privaten Spezialisten vorgenommen werden. Eine sorgfältige professionelle Abklärung ist aus Sicht von Talenta in jedem Falle zu empfehlen, wenn man erwägt, das Kind allenfalls aus der angestammten Schulklasse herauszunehmen. Neben dieser Analyse benötigt Talenta jedoch noch weitere Abklärungselemente für einen Eintritt.          
           
         
           

Worin besteht das Konzept von Talenta?

         
Das Grobkonzept von Talenta sieht vor, jedem Kind in den kognitiven Fächern das eigene Lerntempo zuzugestehen, d.h. keine Lernbarrieren zu dulden. Gegenwärtig arbeiten die einzelnen Kindern in diesen Fächern häufig - aber nicht nur - mit einem individuellen Wochenprogramm. Die Fächer werden in Partner- und Kleingruppen, im Klassenverband oder in der Halbklasse erteilt. Das methodisch-didaktische Feinkonzept muss fortlaufend - zusammen mit der wissenschaftlichen Begleitung - entwickelt werden, da einschlägige praktische Erfahrungen fehlen. Es gilt, den für die Kinder bestgeeigneten Weg zwischen Beschleunigung und Vertiefung des offiziellen Lehrstoffs der Zürcher Primarschule sowie ergänzendem Fach- und Projektunterricht zu finden. Dabei wird das Befinden von Kindern und Eltern regelmässig erfragt, um unergiebige Umwege bei der Entwicklung einer adäquaten Schule für hochbegabte Kinder zu vermeiden. Das Feedback der Kinder ist traditionell eine wichtige und starke Stütze auf diesem Weg.          
           
         
           

Die Marke “Talenta” ist geschützt. Was zeichnet sie aus?

         
Es sind vier Elemente:
  1. Talenta beschränkt sich auf die Primarschule inkl. Grundstufe (4-13 Jahre). Gerade dort sind die “Begabungsfenster” - wie wir wissen - weit offen.
  2. Talenta basiert auf einem herkömmlichen Klassenverband als Heimat für alle Schülerinnen und Schüler. Individualisierung darf nicht zu Isolierung und schlecht entwickelter Sozialkompetenz führen. Auch glauben wir, dass gerade hochbegabte Kinder eine besondere Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft wahrnehmen sollen.
  3. Talenta garantiert jedem Kind, dass es in seinem Lerntempo und in seiner Lernintensität voranschreiten kann und entwickelt die dazu erforderlichen Methoden.
  4. Für die Aufnahme von Kindern ist nicht die Herkunft, sondern einzig und allein seine Hochbegabung massgebend. Ein breit angelegtes, objektives und laufend optimiertes Abklärungsverfahren geht jeder Aufnahme voraus. Allerdings müssen die Eltern imstande sein, das Schulgeld zu entrichten (evtl. unterstützt durch Schulgemeinde und Stiftungen).
         
           
         
           

Wer steht hinter Talenta?

         
Der kleine, aber initiative private “Verein Talenta zur Förderung überdurchschnittlich begabter Kinder” mit Sitz in Zürich. Er wurde 1996 von Pädagogen und betroffenen Eltern in Zug gegründet. Er versteht sich nicht als Sammelbecken oder Grossorganisation, sondern als experimentierfreudige, innovative Gruppe, die einen konkreten Beitrag zur Sache leisten und sich daran messen lassen will. Die Schule wurde 1998 von Xaver Heer und Jean-Jacques Bertschi realisiert.          
           
         
           

Was kostet das Schulgeld für Talenta?

         
2'000 Franken pro Kind und Monat, also 24’000 Franken pro Schuljahr. Wer diese grosse Summe nicht aufbringen kann, sollte sich frühzeitig mit den Finanzierungsfragen befassen (u.a. Anfrage bei der lokalen Schulbehörde). Weitere Kosten: Schulweg (Öffentliche Verkehrsmittel), etwas Schul- und Lernmaterial, Verpflegung (Bereitstellung des mitzubringenden Lunches für die Mittagspause).          
           
         
           

Gibt es Stipendien für Talenta?

         
In der Regel gibt es keine staatlichen Stipendien. Talenta hat (nach der Erschöpfung des von Zürcher Firmen gesprochenen Startkapitals) selber einige bescheidene Rücklagen erwirtschaftet. Daraus können Härtefälle überbrückt werden. Allerdings geht der Verein davon aus, dass die Eltern zuerst selbstständig alles ihnen Mögliche unternehmen. Ein eigentliches "Anrecht auf Stipendien" von Talenta kann schon deshalb nicht bestehen, weil Talenta als private Schule keinerlei öffentliche Zuwendungen erhält und strikt selbsttragend sein muss. Mit den neuen, privaten Räumlichkeiten (vormals: städtisches Schulhause) haben sich die Infrastrukturkosten leider massiv erhöht.          
           
         
           

Ist die Primarschule der Wohngemeinde nicht zahlungs- oder unterstützungspflichtig?

         
Vorderhand (Verhältnisse Kanton Zürich) ist das aufgrund der unscharfen Rechtslage auch bei grösseren Problemen noch nicht so. Denn es besteht keine ausdrückliche gesetzliche Grundlage betreffend die Förderung hochbegabter Kinder. Das Bundesgericht hält - unbesehen schwerster seelischer Probleme vieler hochbegabter Kinder - unbeirrt daran fest, dass die Schule bloss einen "ausreichenden" Unterricht anbieten müsse. Allerdings definieren die Kantone "ausreichend" selber (stehen also durchaus in der Verantwortung!). Ausreichend bedeutet im Falle vieler Hochbegabter: demotivierende Langeweile, häufig gefolgt von Konflikten im Klassenverband. Talenta betrachtet es auch in diesem Bereich als eine ihrer Pionieraufgaben, zu fairen, gemeinsamen Lösungen beizutragen. Dabei geht Talenta im Sinne der Bundesverfassung (Gleichbehandlung) davon aus, dass Schulgemeinden den Eltern dann Unterstützungsbeträge an eine private Lösung ausrichten sollten, wenn sie erwiesenermassen nicht willens oder imstande sind, selber eine zumutbare schulische Lösung anzubieten (Überspringen von Klassen, Förderunterricht etc.). Die Volksschule ist schliesslich für alle verantwortlich. Und ist es denn kein Grundrecht, in der Schule etwas lernen zu dürfen?          
           
         
           

Wie fördert man hochbegabte Kinder?

         
Es gibt natürlich - weil nicht jedes Kind auf dieselben Massnahmen in derselben Weise anspricht - viele verschiedene Wege und Methoden. Sicher ist nichts falsch, was einem vielfältigen, pluralistischen, anregenden und fordernden und sozial eingebetteten Unterricht entspricht. Auch bei hochbegabten Kindern kommt einer echten, engagierten und tragfähigen menschlichen Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden grosse Bedeutung zu. Die Schule Talenta betreibt dank ihrer Ausstattung (Lehrerpensen, Klassengössen) sehr viel mehr Aufwand als eine Regelklasse, was insbesondere auch - nach individuellem Bedarf - für Gespräche mit den Eltern der Kinder zutrifft. Es ist der staatlichen Regelklasse kein Vorwurf zu machen, dass sie beispielsweise komplexe Projektarbeiten in 2-3er Gruppen in einer Grossklasse nicht in vergleichbarerer Qualität durchführen kann. (Aber man könnte für eine erhöhte Qualität im Interesse der fähigen und motivierten kinder mehr kämpfen!). Nützliche allgemeine Tipps zur Förderung hochbegabter Kinder findet man übers Internet und mit Hilfe unserer Seite mit den Links.          
           
         
           

Wie gross ist die Zielgruppe für Talenta eigentlich?

         
Weil die Erfassung und Förderung hochbegabter Kinder in der Schweiz und in Europa weitgehend ein “Buch mit sieben Siegeln” darstellt, sind wir auf Erfahrungswerte, Vergleichszahlen und Schätzungen angewiesen. Wir gehen - in Übereinstimmung mit der gängigen Literatur - von etwa 2% hochbegabten Kindern aus. Das würde bedeuten, dass sich über alles genommen etwa in jeder zweiten Schulklasse ein hochbegabtes Kind findet. (Die Gruppe der in der Volksschule “bloss” unterforderten Kinder schätzt man dagegen auf 15-20%; auch sie benötigen mehr "Futter"!). Talenta spricht nur die kognitiv (intellektuell) hochbegabten Grundstufen- und Primarschüler/-innen an, also beispielsweise nicht die künstlerisch und sportlich hochbegabten. Überdies bedeutet die Zugehörigkeit zu den genannten 2% hochbegabter Kinder keineswegs, dass daraus zwingend schulische Probleme in einem Ausmass entstehen müssen, welche eine Sonderlösung à la Talenta nahelegen. Gegenwärtig gehen wir davon aus, dass rund 0.5% aller Kinder im Zusammenhang mit ihrer Hochbegabung und ihrer Lebenssituation ernsthafte schulische und/oder persönliche Probleme haben, die unbedingt angegangen werden müssen. Diese - vorsichtige - Schätzung ergibt zwar eine sehr kleine Zielgruppe; für den Kanton Zürich handelt es sich in der Primarschule trotzdem um 300 bis 400 zutiefst unglückliche Kinder (mit Eltern, die weder ein noch aus wissen). Und um den Vezicht auf ein unschätzbares Potenzial für das ganze Gemeinwesen!          
           
         
           

Was für Lehrkräfte unterrichten in Talenta?

         
Gegenwärtig arbeiten in der Talenta sechs Haupt-Lehrkräfte mit grösseren Pensen (pro Kind etwas mehr als 10 Lehrstellenprozente). Sie verfügen alle über ein staatliches Lehrdiplom auf der Primarstufe/Grundstufe; zwei können sich überdies über eine langjährige Erfahrung als Gymnasiallehrer ausweisen (Grundsatz bei Talenta: ständig eine Lehrperson mit Hochschulabschluss in den Sprachen bzw. Naturwissenschaften). Es ist gut möglich, dass - neben dem erfolgreichen Einsatz guter und engagierter Primarlehrkräfte im Bereich der Klassenführung - eine auf das Lernverhalten hochbegabter Kinder optimal abgestimmte Unterrichtgestaltung und Gesprächsbereitschaft den Hintergrund eines akademischen Abschlusses voraussetzt. Die Erfahrungen bei Talenta deuten darauf hin - abschliessende Aussagen sind nicht möglich.          
           
         
           

Ist Talenta für Einblicke wie Unterrichtsbesuche oder gar Reportagen offen?

         
Im Eröffnungs-Schuljahr musste Talenta den “Verkehr im Klassenzimmer” stark einschränken (Unruhe im Klassenverband). Der Aufbau der vielfältigen Gemeinschaft, die laufende Integration neuer Kinder und die periodische Präsenz der wissenschaftlichen Begleitung sowie das Interesse der Medien fordern dem Schulbetrieb und den quirligen Kindern sehr viel ab. Ab 1999/2000 erfolgte schrittweise eine massvolle und kontrollierte Öffnung; denn die Gründer von Talenta sind grundsätzlich an einem regen Austausch mit allen Gleichgesinnten interessiert. Aber wir sind kein Zoo! Erkenntnisse sollen jedoch nicht brachliegen! Planung ist jedoch notwendig. Talenta ist aber jederzeit und kurzfristig bereit, im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen umfassend zu informieren und zu diskutieren (Kontakt über die Geschäftsstelle).          
           
         
           

Welches sind die nächsten Ziele von Talenta?

         
Sicher will Talenta nicht möglichst rasch wachsen. Das Hauptaugenmerk gilt vielmehr den laufend parallel zum Unterricht entwickelten Methoden und deren Verfeinerung. Würde man jedoch die starke Nachfrage als einziges Kriterium gelten lassen, müsste man jeden Monat eine neue Klasse eröffnen. Das ursprüngliche Konzept sah bewusst bloss eine einzige Klasse von 20 Kindern in einer Primar-Mehrklassenschule vor. Das Nahziel ist ein qualitatives: diesen Kindern eine angemessene schulische Lösung zu bieten und sie wissenschaftlich zu sichern. Die Grösse von 3 Gruppen à rund 10 Kinder (also um die 30 Kinder) plus eine Grundstufe mit weiteren 10 Kindern scheint optimal und für die Möglichkeiten des gemeinsamen Lernens in Halbklassen und Kleingruppen von Vorteil. Ein weiterer Ausbau wäre von mehreren Rahmenbedingungen abhängig (neues, modulares Konzept, Standort, Schulraum, Infrastruktur, geeignete Lehrkräfte etc.).          
           
         
           

Wie funktioniert das Aufnahmeverfahren von Talenta?

         
Es ist im Überblick unter dem Button Eintritt festgehalten. Talenta ist vor allem deshalb besonders auf die strenge Einhaltung der Kriterien für seine Zielgruppe angewiesen, weil der Unterricht im Sinne der Vereinsidee dank der wissenschaftlichen Begleitung stichhaltige und praktisch verwendbare Anhaltspunkte für den Umgang mit hochbegabten Schülergruppen liefern soll. Und weil die bisherigen Erfahrungen mit Kindern, deren externe Potenzialanalyse sich im Schulalltag nicht bestätigt hat und die durch die Umgebung der Talenta eher überfordert waren, sehr zur Vorsicht mahnen.          
           
         
           

Wer kontrolliert Talenta?

         
Talenta untersteht der Aufsicht der Bildungsdirektion des Kantons Zürich. Darüber hinaus sorgt die wissenschaftliche Begleitung unter Leitung von Frau Dr. U. Hoyningen-Süess vom Sonderpädagogischen Institut der Universität Zürich für eine professionelle Evaluation des Unterrichtsgeschehens und die direkte Umsetzung gewonnener Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften. Weiter stellt Talenta aktuelle Inhalte und Methoden periodisch zur Diskussion - vor allem in der Zusammenarbeit mit ähnlich gelagerten Ausbildungsstätten im In- und Ausland. Sie setzt sich dauernd mit den neuesten akademischen Erkenntnissen auseinander und bringt ihre eigenen Erfahrungen in denselben Kreisen - an praktisch allen bedeutenden Fachkongressen - vorbehaltlos und offen ein. Diese Qualitätssicherungskreise - zusammen mit den gezielten Feedbacks der Kinder - lassen eine differenzierte Steuerung des Angebots zu.          
           
         
           

Weshalb braucht es Talenta?

         
Für die Initianten von Talenta war die Motivation, trotz knapper Finanzen sofort zu beginnen, so einfach wie klar: Unzählige Anrufe (weit über 1'000, inzwischen sind es weit über 3'000) verzweifelter Eltern machten deutlich, dass wir es uns als Gesellschaft nicht leisten können, weitere 150 Jahre gescheit zu diskutieren, ohne etwas zu tun. Der Start war auch getragen von der Hoffnung, dass das Beispiel Talenta im wahren Sinne des Wortes “Schule machen” möge - mit ähnlichen ebenso wie mit unterschiedlichen Konzepten. Es gibt Anzeichen, dass tatsächlich einiges in Bewegung kommt. Viele betroffene Eltern haben nicht 20 Jahre Zeit und brauchen heute eine tragfähige Lösung - das ist Talenta.          
           
         
           

Kann man Talenta finanziell unterstützen?

         
Ja, gerne. Grundsätzlich ist der Schulbetrieb zwar kostendeckend. Hingegen ist die Ausrichtung von Stipendien an die Kinder von Eltern mit bescheidenem Einkommen nur dank dem eigenen Stipendienfonds möglich. Ein Startkapital von Fr. 100’000 für diesen Fonds haben freundlicherweise die folgenden Firmen bereitgestellt: Credit Suisse, “Winterthur”, Schweizer Rück, “Zürich”, UBS, Novartis, IBM, Egon Zehnder, Amag. Die Geschäftsstelle von Talenta erteilt gerne Auskunft über Möglichkeiten und zielgerichtete Verwendung solcher Mittel. Es ist einleuchtend, dass eine Arbeiterfamilie ohne tatkräftige Hilfe keine 2'000 Franken pro Monat für ihr hochbegabtes Kind aufbringen kann!