Standards für die Praxis...

         
           
Bis anhin drückt sich "die" Wissenschaft nämlich eher darum, den Betroffenen einen Konsens bezüglich validierter Hilfen anzubieten.          
           

Standards für Abklärungen (Potenzialanalysen)

         
           
  • Elternvereine oder Fachstellen um Rat angehen
  • nur ausgewiesene und empfohlene Experten beauftragen
  • Experten müssen spezifische Erfahrung mit Kindern ausweisen
  • der Bericht muss mehrere Aspekte beleuchten (nicht nur IQ)
  • kognitive und nicht kognitive Testverfahren verlangen
  • verbale und nicht verbale Testverfahren verlangen
  • differenziertes Begabungsprofil verlangen
  • Anamnese = Biografie des Kindes einfliessen lassen
  • Umfeld einbeziehen (Beziehung des Kindes zu Eltern, Lehrpersonen, Klassen-/Freizeitkollegen etc.)
  • wichtig: Arbeits- und Lernhaltung des Kindes erfassen
  • wichtig: Verhalten in der Gemeinschaft thematisieren
  • Lösungsvorschläge: Massnahmen, Tipps und Prioritäten zum weiteren Vorgehen verlangen und diskutieren
         
           

Standards für Schulen

         
           
Wichtige allgemeine Hinweise:          
  • Holen Sie Erkundigungen ein (Behörde, Verband)!
  • Stellen Sie sicher, dass die staatliche Anerkennung vorliegt!
  • Wer ist der Träger? Machen Sie Preisvergleiche!
  • Hat es genug Schul- und Gruppenräume (Individualisierung)?
  • Ist eine Probezeit vorgesehen (zwingend nötig)?
  • Ist das Aufnahmeverfahren geregelt und nachvollziehbar?
  • Ist der Einbezug der Eltern intensiv (Mitsprache, Elternrat)?
         
           
Noch fehlt die Erfahrung in Pionierschulen. Deshalb sind einstweilen harte Standards zwingend:          
  1. Veröffentlichte pädagogische Grundhaltung
  2. Intensive wissenschaftliche Begleitung & Evaluation
  3. Fach- & Methodikkenntnisse in 3-4 Sprachen und in den Realienfächern auf Gymnasialstufe
  4. Klassengrösse nicht über 8-10 Kinder
  5. Anerkennung durch die internationalen Fachverbände (World Council, ECHA).